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Wissenwertes rund um das Thema "CP-LED Technologie"

"IP" Schutzklassen:


Mit IP-Schutzarten wird versucht, gängige Fehlermöglichkeiten nachzubilden. Mit "IP" klassifizierte Schutzarten sind von den elektrischen Schutzklassen strikt zu unterscheiden. Den Buchstaben "IP" werden in der Schutzartbezeichnung immer zwei Kennziffern nachgereiht. Diese zeigen an, welchen Schutzumfang ein Gehäuse bezüglich Berührung bzw. Fremdkörper (erste Kennziffer) und Feuchtigkeit bzw. Wasser (zweite Kennziffer) bietet.

Die Schutzart gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln (zum Beispiel Geräten, Leuchten und Installationsmaterial) für verschiedene Umgebungsbedingungen an, zusätzlich den Schutz von Menschen gegen potentielle Gefährdung bei deren Benutzung. Schutzarten sind IP 00 bis IP 69K, Schutzklassen sind Klasse I bis III. Die Schutzklasse beschreibt den Schutz gegen bzw. bei Berührungsspannungen, die Schutzart (IP XX) beschreibt den Schutz gegen direktes Berühren bzw. gegen Eindringen von Feststoffen und Flüssigkeiten.

1. Kennziffer des "IP" Codes

1. Kennziffer

Bedeutung

ISO 20653

DIN EN 60529

Schutz gegen Fremdkörper

Schutz gegen Berührung

0

0

Kein Schutz

1

1

Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 50 mm  

Geschützt gegen den Zugang mit dem Handrücken

2

2

Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 12,5 mm  

Geschützt gegen den Zugang mit einem Finger

3

3

Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 2,5 mm  

Geschützt gegen den Zugang mit einem Werkzeug

4

4

Geschützt gegen feste Fremdkörper mit Durchmesser ab 1,0 mm  

Geschützt gegen den Zugang mit einem Draht

5K

5

Geschützt gegen Staub in schädigender Menge  

Vollständiger Schutz gegen Berührung

6K

6

Staubdicht

Vollständiger Schutz gegen Berührung

2. Kennziffer des "IP" Codes

2. Kennziffer

Bedeutung

ISO 20653

DIN EN 60529

Schutz gegen Wasser

0

0

Kein Schutz

1

1

Schutz gegen Tropfwasser

2

2

Schutz gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist

3

3

Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte

4

4

Schutz gegen allseitiges Spritzwasser

4K

Schutz gegen allseitiges Spritzwasser mit erhöhtem Druck

5

5

Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel

6

6

Schutz gegen starkes Strahlwasser

6K

Schutz gegen starkes Strahlwasser unter erhöhtem Druck, spezifisch für Straßenfahrzeuge

7

7

Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen

8

8

Schutz gegen dauerndes Untertauchen

9

Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung, speziell Landwirtschaft

9K

Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung, spezifisch für Straßenfahrzeuge


Bei vielen Anwendungen müssen elektrische und elektronische Geräte unter erschwerten Umweltbedingungen über viele Jahre sicher arbeiten. Außer dem zulässigen Temperaturbereich stellt die korrosive Belastung – hierunter wird die Beständigkeit gegen aggressive Medien in der Industrie wie Feuchte, Wasser, Dämpfe, Säuren, Laugen, Öl oder Kraftstoffe verstanden – eine Einsatzbeschränkung dar. Zudem muss das Eindringen von Fremdkörpern und von Staub, sowie die Kontamination mit Bakterien und Viren (in der Medizintechnik) oder die mechanische Beanspruchung durch Stoßeinwirkung für eine zuverlässige Funktion und sicheren Gebrauch verhindert werden.

Die IP-Schutzarten versuchen, gängige Fehlermöglichkeiten nachzubilden. So ist IP 2X mittels eines nachempfundenen Fingers zu überprüfen, IP 3X stellt einen Schutz gegen den Zugang mit Werkzeug dar, IP 4X Schutz gegen den Zugang mit Draht. In der Praxis werden, wie dies auch in EU-Richtlinien z.B. für Fahrzeuge und den nachfolgenden Normen beschrieben ist, entsprechende IP-Prüfsondensets eingesetzt, um sicherzustellen, dass kein Zugang zu bestimmten Teilen möglich ist.

Für die Codierung der IP-Codes gibt es verschiedene deutsche und internationale Normen:

   - DIN EN 60529 (VDE 0470-1):2014-09 Schutzarten durch Gehäuse (IP-Code) (IEC 60529:1989 + A1 :1999 + A2:2013); Deutsche Fassung EN 60529:1991 + A1:2000 + A2:2013, früher VDE 0470-1

Alle Normen sind gültig, unterscheiden sich jedoch im Änderungsstand und im Detail. Bei der Angabe von IP-Codes ist es für eine eindeutige Codierung notwendig, die Bezugsnorm anzugeben. (https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzart)



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